Theologie im Café

Menschen unterschiedlichen Alters treffen sich gerne in öffentlichen Cafés.  Theologie hingegen wird häufig hinter geschlossenen Kirchen- und Gemeinderäumen diskutiert. Dass sich öffentlicher Raum und Theologie verbinden lassen zeigt das Format „Theologie im Café“.

Ein Aspekt der dazu beiträgt, dass persönlicher Glaube mündig werden kann, besteht darin die theologische Kompetenz unter Christen zu stärken. Genau dieses Anliegen wird bei „Theologie im Café“ aufgegriffen. Dieses Format verbindet Lust auf Theologie und Freude an Büchern in Café-Atmosphäre. Theologie gehört mitten ins Leben, aus diesem Grund findet dieses Angebot in einem öffentlichen Raum statt und nicht in einem Gemeindehaus o.ä..

Grundlage für das Format ist ein theologisches Buch, das gemeinsam bearbeitet wird. Zu Hause liest jeder einen Teil des Buches und macht sich dazu Notizen. In einem Café wird das Gelesene dann gemeinsam von fünf bis acht Personen diskutiert. Innerhalb von drei Wochen finden drei Treffen im Café statt. Im Vorfeld wird für jeden Abend ein Kapitel des Buches ausgewählt. Zur Vergegenwärtigung des Inhaltes bekommt jeder eine Zusammenfassung des Kapitels in Form von Sketchnotes. Ergänzend helfen Impulsfragen zum jeweiligen Kapitel über das Gelesene ins Gespräch zu kommen. Am letzten Abend formuliert jeder für sich, welche neuen Erkenntnisse er gewonnen hat und was er damit anfangen wird.

„Theologie im Café“ ist zeitlich auf drei Treffen begrenzt und wird somit gerne als theologisches „Kurzzeitprojekt“ in Anspruch genommen. Jedes Treffen ist auf zwei Stunden angelegt. Selbstverständlich wird im Café nebenher gegessen, getrunken und nachbestellt. Mit diesem Format werden Personen im Alter von 19 – 65 Jahren, die theologisch interessiert sind, erreicht. Entwickelt und erprobt wurde dieses Format vom www.cvjm-wuerttemberg.de. Inzwischen wird „Theologie im Café“ bundesweit in Cafés angeboten. Die Rückmeldungen zeigen, dass an dieser Form des Theologie-Treibens gerne teilgenommen wird

Dieses Format ist für eine Gruppengröße von 5-8 Personen konzipiert und lässt sich somit unter umständen unter Corona-Bedingungen durchführen: In einem öffentlichen Café sind die Cafébetreiber für das Hygienekonzept verantwortlich.

Wer Interesse daran hat dieses Format in seinem Lieblingscafé anzubieten findet weitere Infos und Materialien unter http://theologie.cvjm-wuerttemberg.de oder schreibt an bjoern.buechert@ejwue.de . (Eingereicht von Bjoern Büchert)

Agape Mahl per Videokonferenz

Gerade in Zeiten von Corona ist Gemeindeleben schwer. Gleichzeitig ist es auch eine Chance mal neue Dinge auszuprobieren. So hatten wir vor kurzem die Möglichkeit zu einem Agape Mahl zusammen zu kommen – per Videokonferenz.

Wir haben uns bei Zoom eingewählt. Ein Gemeindemitglied war Administrator, und hat alle anderen stumm geschaltet. Je nach dem, was gerade dran war, Lesung, Gebet, Predigt, … , wurde die entsprechende Person wieder laut gestellt.

Gemeinsames Singen macht sich über Video leider nicht so gut. Deshalb gab es die Musik bei uns von YouTube. Alternativ kann auch jemand live Gitarre oder Klavier spielen, je nach dem, was da ist.

Das Mahl selbst hatten wir alle zuhause vorbereitet. Brot mit Traubensaft oder Wein. Die Pfarrerin hat einen Segen gesprochen, wir haben dazu unser Brot und den Traubensaft ins Bild gehalten und ein Kreuz darüber geschlagen. Anschließend haben wir das Mahl weitergereicht, in dem wir den Nächsten angesprochen haben, und ihm so symbolisch den Kelch und das Brot gereicht haben. Dankbarerweise hatten alle ihre Namen angegeben, sodass man nicht Raten musste.

Wir waren 16 oder 17 Personen. Bis 20 Teilnehmer sollte das problemlos funktionieren, vielleicht auch mit mehr. (AG)

Bier und Segen

Das Ziel ist es einfach einen netten Abend miteinander zu verbringen. Sich zu unterhalten, gemeinsam zu singen, das Wetter genießen und vieles mehr.
Man sollte ein paar Bierbänke aufstellen, einen kleinen Snack z.B. Brot und Aufstriche anbieten, genügend Getränke parat haben und mehr braucht es nicht, um Gemeinschaft zu leben. Eine Ausweichmöglichkeit bei Regen wäre gut. Vielleicht einem Lagerfeuer beim Flackern zusehen und zum Schluss gibt es eine kleine Andacht.
Es kann auch im Winter als “Punsch und Segen” gut funktionieren.
Werbetipp: Wenn ihr mehrere solcher Veranstaltungen plant, sind Bierdeckel als Einladung ein toller Gag. (CK)

SpoKi (Sport und Kirche)

Man trifft sich zusammen zum Sport machen, üblicherweise zum joggen, möglich sind aber auch:

  • Fahrrad fahren
  • Wandern
  • Nordic Walking
  • Inline Skaten
  • etc.

Man wählt eine  Route von ca. 1 Std, bevor es losgeht gibt es einen kurzen Impuls. Das kann eine biblische Geschichte sein, ein Gebet, ein Segen über den man sich dann austauschen kann, während man gemeinsam Sport macht. Zum Ende hin trifft man sich wieder beim Startpunkt und stärkt sich gemeinsam bei Speis und Trank. Wenn es die Möglichkeiten hergibt kann man das ganze auch noch größer und zeitintensiver  aufziehen mit gemeinsamen kochen und essen.

(LR) 

Mentoring

Wusstest du, dass Glaube noch viel mehr bedeuten kann als sonntags in den Gottesdienst zu gehen? Glaube heißt nicht nur, Predigten hören, sondern auch körperlich zu erleben: Gott ist da. (NM)

Wusstest du, dass du Gott gar keinen Gefallen tust, wenn du in den Gottesdienst gehst?

Nein, den Gefallen tust du dir selbst.Außerdem kann dir das Mentoring eine Hilfestellung geben, dich in einer neuer Umgebung zurecht zu finden, aber auch eine Person kennen zu lernen, mit der Du vieles teilen und bequatschen kannst.  (MD) http://tobiasfaix.de/tag/mentoring/

Kirche in der Kneipe (KiK)

Einfach entspannt ein (alkoholfreies) Bier trinken und über Gott und die Welt diskutieren? Das muss kein Widerspruch sein. Und in vielen Kneipen wird das auch so schon praktiziert. Aber warum nicht auch mal mit uns Profis?

Einfach einen Tisch in einer Kneipe um die Ecke reservieren, und alle 14 Tage oder jede Woche treffen. Vielleicht sogar mit einer kleinen Andacht anfangen oder, wenn ihr mehr seid, auch mal wen zum Vortrag einladen. (AG)

Running Dinner

„Jeder Gang an einem anderen Ort“…
Es werden Teams aus zwei Personen gebildet. Entweder können sich diese Teams selbst bilden, oder sie werden ausgelost. Jedem Team wird ein Gang zugewiesen, entweder Vor-, Haupt- oder Nachspeise. Seinen eigenen Gang kocht das Team zu Hause, wobei zwei andere Teams zum Essen zu Gast sind. Für die anderen beiden Gänge ist das Team nun selbst bei anderen zu Gast. Auf den Ortswechsel zu jedem Gang zielt der Begriff running ab. Auf diese Weise treffen sich bei jedem Gang sechs Personen, die einander in der Regel fremd sind und sich im kleinen Rahmen beim Essen kennenlernen können. (Damit sich alle am Ende noch einmal wiedersehen, wird in der Regel im Anschluss eine Party veranstaltet. Als Variante kann der Nachtisch auch in der Großgruppe mit vorangehender Andacht genossen werden.)
Wo steckt Gott?
Der Abend steht unter einem bestimmten Oberthema und es kann bei jedem Gang eine Impulsfrage zur Bibelstelle/… gestellt werden, über die dann mit der jeweiligen “Gruppe” diskutiert wird. Oder man trifft sich zum gemeinsamen Abendabschluss und Abendausklang mit allen Teilnehmern des Running Dinners.

Bier und Bibel

“Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.” (Mat. 18,20)

Kirche so erfrischend erleben, wie ein frisch gezapftes Bier.

Auf Teppich, Sofa, Fensterbank sind doch immer ein, zwei oder drei Plätze frei. “Bier und Bibel” ist der etwas andere Hauskreis. Hier gibt es für jede:n der oder die möchte, ein Bier, ein Tee oder sonstiges. 

Das Konzept ist simpel: wir singen, beten, lesen und diskutieren im entspannten Rahmen über Gott und die Welt. 

Genau genommen: Eine Bibelstelle wird gemeinsam gelesen und danach wird offen diskutiert, gelegentlich auch kontrovers. DU musst kein Bibelexperte:in sein, nur offen für neue Impulse und Ideen. Am wichtigsten ist DEINE Bereitschaft, über biblische Texte und darüber, was sie für unser Leben heute bedeuten (könnten), zu sprechen. 

Häufigkeit: 14-tägig oder monatlich einmal

18+/25+ Kreise

Im Vergleich zu einem Hauskreis ist dies ein Niederschwelliges Angebot, bei dem es kein festes Gruppengefüge gibt. Das heißt, es gibt keine Verpflichtende Anwesenheit. Die Teilnehmer entscheiden Anhand ihres zeitlichen Kapazität und Interesse an einem Thema, ob sie dazu kommen Sie finden im Ein- bzw Zweiwöchigen Rhythmus statt. Es gibt ein buntes Programm, welches die Teilnehmer mitbestimmen und freiwillig mitgestalten können. Programmgestaltungsideen könnten Sein: Spieleabende, Gebets und Lobpreisabende, gemeinsames Kochen, Wanderungen, Picknick im Park, Themenabende mit externen Referenten, etc. (LMH)

Hauskreise

Hauskreise bieten Christen die Möglichkeit im kleineren Rahmen zusammenzukommen, sich über Gott und die Welt auszutauschen und Beziehungen zu knüpfen. Dabei wird darauf Wert gelegt, dass sich jeder mit seinen Fragen und Sorgen, seinen Erfahrungen und Erkenntnissen einbringen kann und dass man voneinander lernt und profitiert. Solche Gruppen funktionieren ohne Pastor und festes Programm, weil sie vom Austausch auf Augenhöhe leben. In Hauskreisen liest man gemeinsam in der Bibel, spricht über die Abschnitte, erzählt aus dem eigenen Leben, singt und betet miteinander. Es gibt auch Hauskreise, in denen man nochmals über das Predigtthema vom Sonntag spricht, in denen man zusammen isst, einige Kilometer walkt, Bücher liest oder Filme guckt. Hauskreise finden meist in privaten Häusern und Wohnungen statt, aber es gibt auch welche, die sich in Gemeinderäumlichkeiten treffen. (LMH nach hauskreismagazin.net)